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Wertminderung von Investitionen durch materiellen und moralischen Verschleiß. Abschreibungen werden als Kosten verbucht.
Rückfluss investierter Mittel durch Abschreibung und zusätzliche
Gewinne, die durch die Investition ermöglicht wurden.
Beispiel: Eine Investition von 100 000 Euro amortisiert sich in 10
Jahren. Das heißt, jedes Jahr fließen 10 000 Euro zurück.
Vermögensgegenstände eines Unternehmens, die langfristig dem Geschäftsbetrieb dienen. Wegen dieser langfristigen Bindung an das Unternehmen sollte Anlagevermögen durch Eigenkapital, eigenkapitalähnliches Kapital oder langfristiges Fremdkapital finanziert werden.
Aufwendungen, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben (Hauptkosten) und betriebsbereit zu machen. (Nebenkosten).
Kurs, zu dem ein Kredit ausgezahlt wird. Der Abschlag vom
Kreditbetrag wird als
Disagio bezeichnet.
Beispiel:
Kreditsumme: 100 000 Euro, Auszahlungskurs: 96 %
Auszahlung: 96 000 Euro
Disagio:
4 000 Euro
Gründung einer Kapitalgesellschaft, bei der die Gründungsgesellschafter ihre Einlage in Geld einbringen (Bareinlage). Die Höhe der notwendigen Einlagen ist abhängig von der Rechtsform. (Vergleiche Sachgründung)
Entgelt für die Kosten der Kreditbearbeitung. Bearbeitungs- und Verzichtsgebühren werden für KfW-Kredite nicht berechnet. Die Kosten der durchleitenden Bank sind mit einer Marge abgegolten, die im Zinssatz bereits enthalten ist. Ausnahme: Reisekosten für Firmenbesuche oder Betriebsbesichtigungen, Kosten für Schätzgutachten, Überwachung von Sicherungsübereignungen, Fotokopien und Porto dürfen dem Kreditnehmer in Rechnung gestellt werden, wenn die Bank diese Kosten konkret belegt (keine Pauschalen).
Wert, bis zu dem die Bank Vermögensgegenstände des Kreditnehmers als verwertbare Sicherheit akzeptiert. Die Beleihungsgrenze wird in Prozent des Beleihungswertes angegeben. In der Bankpraxis sind z. B. für festverzinsliche Wertpapiere zwischen 70 und 90 % und für Grundstücke zwischen 60 und 80 % üblich. Für Forderungen ist eine Beleihungsgrenze schwer bestimmbar. Häufig wird der voraussichtlich erzielbare Liquidationswert (für den schlechtesten Fall des Ausfalls der Forderung) angesetzt.
Summe der förderfähigen Aufwendungen. Sie kann je nach Programm
variieren. Z. B. sind in allen Programmen Investitionskosten
förderfähig, Betriebsmittel dagegen in den meisten Programmen
nicht. Außerdem ist zu beachten, dass bei Unternehmen mit mehreren
Eigentümern die BG dem jeweiligen Geschäftsanteil entsprechen
muss.
Beispiel: Firma AB investiert 100.000 Euro.
Eigentümer A hält 60 % der Anteile, BG = 60 000 Euro
Eigentümer B hält 40 % der Anteile, BG = 40 000 Euro
Der
Finanzierungsanteil ist in den Förderbedingungen des jeweiligen
Programms festgelegt.
Provision für bereit gestellte, aber noch nicht abgerufene Kreditbeträge.
Finanzierung eines Unternehmens aus externen Quellen mit Eigenkapital, z. B. durch Ausgabe von Anteilsscheinen bei einer Kapitalerhöhung oder durch Neuaufnahme von Gesellschaftern. Das Eigenkapital kann in Form von Sacheinlagen, Geldeinlagen oder Rechten überlassen werden. Der Beteiligungsgeber erwirbt ein Miteigentumsrecht, das heißt z. B. einen Anspruch auf Gewinn- und Verlustanteil oder am Firmenwert. Je nach Rechtsform kann eine Mitwirkung an der Geschäftsführung verbunden sein.
Geschlossener Investitionsfonds. Stellt Risikokapital für Unternehmen bereit, indem er Anteile am Eigenkapital für eine festgelegte Zeit hält.
Die BWA basiert meist auf den Daten aus der Finanzbuchhaltung. Sie gibt dem Unternehmer während des laufenden Finanzjahres Auskunft über seine Gewinn- und Erlössituation sowie über Vermögens- und Schuldverhältnisse. Sie dient oft als Entscheidungsgrundlage für den Unternehmer und den Fremdkapitalgeber.
Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva zu einem bestimmten Stichtag. Aktiva sind z. B. Anlagevermögen und Umlaufvermögen wie Forderungen und Kassenbestand. Passiva sind z. B. das Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Summe der Aktiva ist gleich der Summe der Passiva.
Leistungsfähigkeit eines Schuldners oder Fähigkeit, Zins und Tilgung zu erbringen. Kreditwürdigkeit. Bei der Beurteilung der Bonität spielt sowohl die vorhandene Substanz als auch die erwartete zukünftige Ertragskraft eine Rolle. Siehe auch Rating.
Auch Gewinnschwellenrechnung genannt. Planungs-instrument zur Ermittlung des Break-Even-Points, d. h. Erreichen der Gewinnschwelle. Ab diesem Zeitpunkt kommt das Unternehmen in die schwarzen Zahlen.
Von englisch "to browse", deutsch: schmökern, blättern,
umherstreifen. Bezeichnung für ein Programm zum grafischen Zugriff
auf das World Wide Web (z. B. www.kfw-mittelstandsbank.de).
Die bekanntesten Browser sind "Netscape Navigator" und "Internet
Explorer".
Eine Erklärung Dritter, im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners für dessen Verbindlichkeiten einzustehen, z. B. einen Bankkredit zurückzuzahlen. Bürgschaften geben z. B. Bürgschaftsbanken, die es in allen Bundesländern gibt.
Kennzahl für die Beurteilung der Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens.
Berechnung nach der direkten Methode:
Cash-flow = einzahlungswirksame Erträge - auszahlungswirksame
Aufwendungen
Berechnung nach der indirekten Methode:
Cash-flow= Jahresüberschuss + / ./. nicht zahlungswirksame
Aufwendungen und Erträge, z. B. Abschreibungen, Rückstellungen
usw.
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